Schloss Saaleck - Frankens Saalestück

Frankens Saalestück

Schloss Saaleck

Schloss Saaleck

Ritter oder gar ein königliches Geschlecht wohnten nie auf Saaleck. Diese Burg war seit ihrer Errichtung im 11./12. Jahrhundert stets Sitz der Centgrafen oder Amtmänner, wenn nicht gerade der Fürstabt selbst zur Sommer- oder Weinlesezeit residierte. Dennoch erzählen viele Sagen von Kaisern, Königen oder edlen Burgfräulein. Gemeinsam haben die Geschichten stets eines: sie ranken sich um den Saalecker Wein, dessen Ursprung auf das Jahr 777 zurückführt. So ist der Wein auch jetzt noch ein Grund, sich in ihn und in die Vergangenheit zu vertiefen. Wie leicht fällt es, den Geist vergangener Jahrhunderte zu spüren, wenn der Blick aus dem Turm- oder Abtszimmer oder aus einem der Schlafgemächer – stilvoll, aber den modernen Erwartungen entsprechend – hinunter ins Tal der Fränkischen Saale oder über die grünen Hügel der Rhön wandert. Die Wälder und Weinhänge rundum lassen dem Geist Raum für Ruhe, Entspannung und neue Gedanken. Dass diese ganz bestimmt äußerst erfreulicher Art sind, hat auch viel mit dem zu tun, was man auf dem Schloss unter guter, fränkischer Gastlichkeit versteht.